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Warum „Name it to Tame it“ funktioniert: Die Neurowissenschaft hinter Stressregulation

  • 26. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. März


Name it to Tame it

Warum „Name it to Tame it" funktioniert

„Ich bin gestresst." Drei Worte, die täglich genutzt werden – aber kaum jemand weiß, was dabei im Gehirn passiert.

Matthew Lieberman (UCLA) hat per fMRT bewiesen: Sobald du ein Gefühl präzise beim Namen nennst, sinkt die Aktivität der Amygdala – deines biologischen Alarmsystems – messbar ab. Kein Trick, keine Esoterik. Knallharte Neurobiologie.

Warum das funktioniert: Das Suchen nach einem Wort aktiviert den rechten ventrolateralen präfrontalen Kortex (RVLPFC). Dieser drückt auf die Bremse der Amygdala. Dein Gehirn kann nicht gleichzeitig im Alarm- und im Analyse-Modus sein.

Der entscheidende Unterschied: Nicht „Ich bin wütend" – sondern „Ich registriere gerade Wut." Die Distanz zwischen Beobachter und Gefühl ist der Mechanismus.

Ablenkung funktioniert übrigens nicht. Nur das präzise emotionale Label greift neurobiologisch.

Die vollständige Version mit der UCLA-Studie, dem RVLPFC-Mechanismus und einer 3-Schritte-Anleitung für den Alltag gibt es auf https://www.while.chat/posts/name-it-to-tame-it

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